Sub-Ohm-Dampfen – Grundlagen & Sicherheit
Als Sub-Ohm-Dampfen wird üblicherweise das Dampfen mit einem
Verdampferkopf (Coil) bezeichnet, dessen elektrischer Widerstand
unter 1 Ohm liegt.
Viele moderne Sub-Ohm-Systeme sind für höhere Leistungen und einen großen
Luftdurchsatz ausgelegt. Dadurch können größere Dampfmengen entstehen.
Häufig wird dabei die DTL-Zugtechnik (Direct to Lung) verwendet,
bei der der Dampf direkt in die Lunge gezogen wird.
Auf dieser Seite findest du wichtige Grundlagen und Sicherheitshinweise
für den Umgang mit Sub-Ohm-Verdampfern, Akkuträgern und Akkuzellen.
Sicherheit beim Sub-Ohm-Dampfen
Verwende nur geeignete Komponenten
Verwende einen Coil ausschließlich mit einem
dafür geeigneten Akkuträger. Das Gerät muss den verwendeten
Widerstand unterstützen und für den erforderlichen Leistungsbereich ausgelegt sein.
Bei Geräten mit wechselbaren Akkuzellen müssen zusätzlich geeignete und
ausreichend belastbare Akkus verwendet werden. Beachte dabei immer die
technischen Angaben des Geräte-, Coil- und Akkuherstellers.
Widerstand, Leistung und Strom
Widerstand, Spannung und Strom stehen in einem direkten Zusammenhang.
Dieser Zusammenhang wird durch das Ohmsche Gesetz beschrieben.
I = U ÷ R
Strom (I) = Spannung (U) ÷ Widerstand (R)
Vereinfacht gilt bei einer konstanten Spannung:
Je kleiner der Widerstand, desto höher ist der fließende Strom.
Bei modernen geregelten Akkuträgern überwacht die Elektronik
wichtige Betriebsparameter und verfügt je nach Gerät über verschiedene
Schutzfunktionen. Trotzdem müssen die vom Hersteller vorgegebenen Widerstands-
und Leistungsbereiche eingehalten werden.
Welchen Leistungsbereich sollte ich einstellen?
Viele Aspire Coils besitzen einen vom Hersteller empfohlenen
Leistungsbereich in Watt. Dieser gibt dir eine wichtige
Orientierung für die Einstellung deines Akkuträgers.
Die entsprechende Angabe findest du je nach Produkt direkt auf dem Coil,
auf der Verpackung und in der Produktbeschreibung in unserem Shop.
Tipp:
Beginne bei einem neuen Coil zunächst im unteren Bereich der empfohlenen
Leistung und erhöhe die Leistung bei Bedarf schrittweise innerhalb des
angegebenen Bereichs.
Wechselbare Akkus: Sicherheit besonders beachten
Bei Akkuträgern mit wechselbaren Akkuzellen ist nicht allein die Baugröße
– beispielsweise 18650 – entscheidend. Akkuzellen können sich
unter anderem hinsichtlich ihrer zulässigen Strombelastbarkeit unterscheiden.
Verwende deshalb ausschließlich Akkuzellen, die für dein Gerät und die
vorgesehene Belastung geeignet sind. Beachte die Vorgaben des Herstellers.
Wichtig:
Verwende keine beschädigten Akkuzellen. Insbesondere bei sichtbaren Schäden
an der Isolierung, Verformungen oder anderen Auffälligkeiten sollte eine
Akkuzelle nicht weiter verwendet werden.
Neuen Sub-Ohm-Coil richtig vorbereiten
Auch bei einem Sub-Ohm-Coil muss das Trägermaterial im Verdampferkopf
ausreichend mit Liquid versorgt sein.
Nach dem Einsetzen eines neuen Coils und dem Befüllen des Tanks solltest du
deshalb etwa 5–10 Minuten warten, bevor du das Gerät verwendest.
So kann sich die Watte vollständig mit Liquid vollsaugen und das Risiko eines
vorzeitigen Kokelns wird reduziert.
Ist Sub-Ohm-Dampfen für Einsteiger geeignet?
Sub-Ohm-Systeme können deutlich größere Dampfmengen erzeugen als klassische
MTL-Geräte. Nicht jeder Nutzer empfindet diese Zugtechnik als angenehm.
Wenn du bisher das klassische Backendampfen bevorzugst, kann ein
MTL-Gerät oder ein flexibel einstellbares Pod-System die
passendere Wahl sein. Entscheidend sind deine bevorzugte Zugtechnik,
der gewünschte Luftstrom und das verwendete Gerät.
Nikotinstärke beim DTL-Dampfen
Da leistungsstarke DTL-Systeme pro Zug häufig deutlich mehr Liquid verdampfen
als klassische MTL-Geräte, werden für diese Geräte üblicherweise
Liquids mit geringerer Nikotinkonzentration verwendet.
Berücksichtige dies bei der Auswahl des Liquids.
Du bist dir bei einer Kombination nicht sicher?
Wenn du nicht sicher bist, ob ein Coil, Akkuträger oder Akku für deine
gewünschte Kombination geeignet ist, verwende das Gerät zunächst nicht.
Wir helfen dir gerne bei der Auswahl kompatibler Komponenten.
Lieber einmal mehr nachfragen als eine ungeeignete Kombination verwenden.